Dienstag, 13. Juni 2017

E3-News! Zusammenfassung der Microsoft-PK

41 Spiele.. aber Highlights? 

Am 12.06.2017 um 23Uhr stand nun die Pressekonferenz von Microsoft auf dem Plan. Nachdem EA schon eine durchwachsene PK abhielt, die ausgerechnet ein Spiel von einem relativ kleinen Indie-Entwickler im Rahmen von EA Originals als Highlight hervorbrachte, war auch die Microsoft-PK nicht die beste aller Zeiten, aber gehen wir mal das wichtige nach und nach durch. 

Project Scorpio bekommt einen Namen: 

Und der lautet Xbox One X. Dreimal den Buchstaben X in einem Namen zu erwähnen bringt bekanntlich Glück, und deshalb hat Microsoft auch die technischen Daten sehr professionell runtergerattert. Es ist die stärkste Konsole, die je gebaut wurde und dazu auch noch die kleinste Xbox aller Zeiten. Das wurde auch gleich mal ordentlich stark präsentiert. Forza Motorsport 7 wurde gezeigt und beeindruckte auf ganzer Linie. 
Das Eröffnungsthema war natürlich die neue Konsole.
Direkt zum Start wurde erstmal der neue Porsche gezeigt, welcher auf den leicht von der Zunge gehenden Namen "Porsche 911 GT2 RS" hört. Der wurde dann, inklusive wunderschöner Landschaftsaufnahmen im Spiel gezeigt und dabei wurden aber mal kräftig die Grafikmuskeln spielen gelassen. Bei der Landschaft mussten ich und mein Kollege beim Zuschauen erstmal kurz überlegen, ob das ein Foto oder Spielgrafik ist. Dazu soll das Spiel die gesamte Zeit über in flüssigen 60 Frames gezeigt werden. Das muss erstmal einer nachmachen. 
Mit über 700 Autos bietet das Spiel zudem eine umfangreiche Auswahl an Sportwagen jeder Art an. Der Release wurde auf den 3.Oktober für PC - da aber nur für Windows 10-Nutzer - und Xbox gesetzt. Interessanter Weise etwas mehr als einen Monat vor dem Release der Xbox One X, diese erscheint nämlich weltweit am 7.November 2017 und wird 499€ kosten. 

Als nächstes Grafikbrett stand dann das neue Spiel von 4A Games auf dem Plan. Womit dann viele auch gerechnet haben: Es war das neue Metro, welches den Namen "Metro: Exodus" trägt. Es gab direkt eine kleine Mischung aus Gameplay und Trailer. Bisher konnte man sehen, das man sich dieses mal in der Oberwelt freier bewegen kann, als in den Teilen davor. Das es eine komplette Open World wird, darf bezweifelt werden, aber nicht mehr so linear wird es aufjedenfall. 
Einen Kampf gegen einen Bären konnte man auch noch sehen, zusätzlich mit der Armbrust eine neue Waffe und einen schicken Kletterhaken, mit dem man sich an Seilstränge festmachen und ein wenig durch die Gegend rutschen kann. Man darf gespannt sein, wann es mehr zu sehen gibt. 


Warum zu erst bei Microsoft? 

Vor allem interessant war, das Assassin's Creed Origins, der neuste Teil der Serie, zu erst bei Microsoft zu sehen war und nicht bei Ubisoft. Wie schon durch viele Leaks vorher bekannt spielt der neue Serienteil im alten Ägypten. Den Hauptdarsteller übernimmt dabei der junge Bayek, den wir auch bei einer seiner ersten Missionen in einem Gameplay-Video direkt begleiten. 
Die Mission behandelte die Rückkehr in seine Heimatstadt Siwa, welche durch NPC's einen sehr belebten Eindruck macht und schonmal für eine gute Atmosphäre gesorgt hat. Man hat noch nicht alle neuen Gameplay-Aspekte gesehen, denn die Entwickler gaben bekannt, das sie Kernelemente des Gameplays kräftig umgekrämpelt haben. Schließlich haben sie sich mit Origins auch extrem viel Zeit gelassen, die Entwicklungsarbeiten gingen noch vor Assassin's Creed Unity los. 
Das Assassin's Creed: Origins zu erst bei Microsoft war,
war überraschend. 
Es liegt jetzt aber ein stärkerer Fokus auf leichten RPG-Elementen. Es gibt Levelaufstiege und unterschiedlich starke Waffen, die wir finden oder von besiegten Gegnern stehlen können. Dazu fliegt neben euch ein tierischer Begleiter. Ein Adler, der die Assassinensicht aus den früheren Teilen ersetzt. Mit ihm fliegt hier hoch in die Lüfte und kundschaftet die Gegend aus und markiert Gegner und wichtige Orte. 
Da in der Mission größtenteils geschlichen wurde, konnte man jetzt nicht viel von dem neuen Kampfsystem sehen. Im Trailer allerdings konnte man schon erkennen, das es nun möglich ist - und ja, auch das war vorher geleakt - auf dem Pferd oder wahlweise auch dem Kamel seines Vertrauens kämpfen kann. Sowohl mit dem Säbel, als auch mit Pfeil und Bogen, denn darin ist Bayek besonders talentiert. 

Nach Origins gab es erstmal die geballte Ladung an Trailern. Auf kein Spiel wurde dabei näher eingegangen, was an diesem Abend auch das Problem von Microsoft war, aber dazu mehr im Schlusswort. 
Um hier ein paar Namen zu nennen: State of Decay 2, Dragon Ball Fighters Z und Life is Strange: Before the Storm sind dabei die interessantesten Vertreter. Für alle anderen hat man zu wenig über die Spiele erfahren. 
Zu zwei Spielen allerdings eine Bemerkung: 
Life is Strange: Before the Storm ist das bereits vorher angekündigte Prequel zum Hauptspiel und konzentriert sich über drei Episoden auf die Vorgeschichte von Chloe. 
Und es wurde eine zeitexklusivität vom aktuell meistgespielten Spiel auf Steam verkündet. Playerunknown's Battlegrounds wird den Konsolenmarkt zu erst mit der Xbox versuchen zu erobern. Wie lange diese Exklusivität anhält, wurde natürlich nicht offiziell verkündet. 


Langsam wird es langatmig: 

Nach einem weiteren Trailerfeuerwerk gab es dann mal wieder ein paar mehr Spielszenen zu sehen, und zwar von Sea of Thieves. Auch da wurde nun nicht unbedingt das spannendste Material rausgesucht, aber man hat zumindest gesehen, wie viele Möglichkeiten man in diesem Spiel hat. Neben einer Seeschlacht wurde auch gezeigt, wie so eine Schatzsuche aussehen kann. Mit etwas Köpfchen musste man aus einem Gedicht die Hinweise raussuchen, die auf den Standort des Schatzes deuten können. Dabei gehen wir an Land in eine Höhle und tauschen uns zum Schatz durch. Damit sind die einheimischen Skelette unter der Erde natürlich nicht einverstanden und machen uns den Rückweg zum Schiff mit ihren Pistolen ganz schön schwer. Wie viel Abwechslung das dann in Zukunft bietet werden wir sehen. 

Kurz danach gab es eine kurze Präsentation von Mittelerde: Schatten des Krieges. Während man einen Arenakampf von zwei Orks begutachtet, wird der Gewinner per Gedankenkontrolle von unserem Protagonisten auf seine Seite gezogen. Man konnte einen Kampf miterleben, jedoch ohne nähere Info's zu bekommen, wie das Kampfsystem sich vom Vorgänger unterscheidet. Immerhin ein Releasetermin wurde bekannt gegeben. Am 10.Oktober 2017 erscheint der neue Teil von Entwickler Monolith. 

Danach wieder ein Trailergeballer vom Feinsten, aber mit einem kleinen Highlight. Ori and the Blind Forest bekommt einen Nachfolger mit dem Namen "Ori and the Will of the Wisps" und sah schon im Trailer wieder beeindruckend gut aus und hatte auch wieder diesen gewissen Niedlichkeitsfaktor mit einer kleinen Eule. Aber, schaut euch den Trailer am besten selber an. 
Eine sehr tolle Geste von Microsoft ist die Ankündigung, das nun auch Spiele der ersten Xbox auf der Xbox One spielbar werden sollen. Dazu bekommen unter anderem Minecraft und Gears of War 4 kostenlose Enhanced-Updates für 4K. Zum Abschluss gab es dann nochmal eine lange Präsentation zu dem, was bei EA nur angekündigt wurde. Anthem hatte seinen großen Auftritt und hat von der ersten Sekunde an mit seiner beeindruckenden Grafik überzeugt. Das Spiel arbeitet natürlich mit der Frostbite Engine. 
Anthem kam als Abschluss vielleicht doch ein wenig zu spät.

In Anthem übernimmt man die Rolle eines sogenannten "Freelancers" deren Aufgabe ist es unbekannte Gebiete von Monstern und anderem gefährlichen Kram zu säubern und so die Menschen hinter ihrer Mauer zu schützen. Man selber ist dabei ein ganz normaler Mensch, welcher aber zum Ausritt in die Natur einen Schutzanzug bekommt, welcher besondere Fähigkeiten hat. Witziger weise erinnert das System dabei ein bisschen an Titanfall. Der Rest des Spiels könnte währenddessen auch den Titel "Destiny" tragen. Denn abgesehen von der noch beeindruckenderen Optik und ein paar Unterschieden in den Fähigkeiten, erinnert das alles doch sehr an den Konkurrenten von Activision. Schon die Tatsache, das dies ein Life-Service-Game wird. Also eher ein MMO, als ein Singleplayer-Spiel. Es ist dadrauf ausgelegt, das du zusammen mit bis zu 4 Freunden diese Welt erkundest. Dazu muss man allerdings sagen, das die Entwicklung bereits kurz nach dem Release von Mass Effect 3 angefangen hat. 
Also die Präsentation endete, gab es wieder eine Schlussrede des Moderators und wieder werde auch ich hier mein Schlusswort dazu geben: 

Schlusswort: 

Die Microsoft-PK war meiner Meinung nach zu überladen. Klar, klingt es am Anfang erstmal gut, wenn man hört, das 41 Spiele gezeigt werden. Aber dann nur auf einen Bruchteil davon einzugehen und sogar Spiele wie Schatten des Krieges oder Sea of Thieves mit einer relativ schwachen Präsentation dann abzuwimmeln, ist dann doch der falsche Weg. 
Vielleicht lieber ein paar weniger Spiele und dafür mehr Qualität, denn um ehrlich zu sein, in den Passagen in denen die Trailer gezeigt wurden, waren so viele, auch unbekannte Titel, dabei, die ich mir aber, so gut sie auch waren, nicht einmal merken konnte. Da gehen auch talentierte Entwickler in der schieren Masse unter. 
Das war meine Meinung zu der PK von Microsoft. 

Sonntag, 11. Juni 2017

E3-News! Zusammenfassung der Pressekonferenz von EA

Das erste Highlight

Die E3 beginnt! Klassisch wie jedes Jahr wird die größte Spielemesse der Welt wieder mit den Pressekonferenzen der größten Vertreter der Branche eröffnet. 
Den Anfang machte dieses Jahr EA, zu einer humanen deutschen Zeit um 21Uhr, konnte man einen ersten Blick auf die neuen Spiele und einen genaueren Blick auf die bereits angekündigten Spiele werfen. Hier eine kleine Zusammenfassung der PK. 


Der Beginn: 

Nachdem mit Trommelmusik die ganze Veranstaltung eröffnet wurde, gab es gleich einen Trailer zu sehen, der den Storymodus von Madden 18 zeigt. Mit dem klangvollen Namen 
"Long Shot" konnte man schonmal 3 Minuten auf die riesigen Monitore schauen. 
Viel mehr gab es dazu aber nicht. Nach einem Briefing des Moderators stand dann auch gleich der erste Spielevertreter auf der Bühne. Der Kreative Kopf von DICE LA zeigte ganz stolz die ersten beiden Nachtmaps für Battlefield 1 und Spielszenen zu dem zweiten Addon "In the Name of the Tsar" wurden gezeigt. Da man dadrüber aber schon relativ viel wusste, war auch nichts davon wirklich überraschend. Es war schlicht ein Einblick in die ganze Geschichte, wie das denn vom Spiel präsentiert wird. 

Nachdem man das Thema abgehandelt hatte, kam dann der obligatorische sportliche Part mit FIFA 18. Da war vor allem interessant, das der Storymodus "The Journey" in die zweite Runde geht. 
FIFA 18: Mit Cristiano Ronaldo auf dem Cover
und "The Journey: Teil 2" dadrin. 

Dieser wird neuerdings auch im Koop spielbar sein und die Geschichte erstreckt sich jetzt international. Alex Hunter ist also nicht mehr nur auf Premier League-Clubs fokussiert, sondern ein Wechsel ins Ausland soll auch möglich sein im Verlauf der Geschichte. Ob es auch möglich sein wird in die Bundesliga zu wechseln weiß man noch nicht, aber da in dem Trailer auch eine kleine Szene von einem Sport1-Moderator zu sehen war, der in seinem Studio steht und sagt "Wird Alex Hunter bald die Bundesliga bereichern?" und Thomas Müller dazu ebenfalls seinen Senf dazu gibt, kann man da schon optimistisch sein, das auch unsere schöne Liga da eine Rolle spielen wird. 
Die Neuerungen in dem Spiel befassen sich vor allem wieder mit dem Spielgefühl. Große Stars wie Cristiano Ronaldo - welcher übrigens der neue Cover-Star ist und Marco Reus nach einem Jahr direkt wieder ablöst - bekommen ihr eigenes Bewegungsprofil, bzw spezielle Moves, die man von ihnen auch aus dem echten Leben kennt. Bei Ronaldo beispielsweise sein berühmter Sprung mit Drehung beim Torjubel. Aber auch im Spiel soll jeder seine eigenen speziellen Tricks bekommen. Dazu soll das realistischere Stadiongefühl auch unterstützt werden, in dem Fans nun auch den Platz stürmen können. 



Die goldene Mitte: 

Sportlich ging es dann auch weiter, nämlich mit Rennsport. Man konnte einen Teil einer Mission von dem neuen Need for Speed: Payback bewundern, inklusive Trailer der direkt hinterher geschoben wurde. 
Dabei zu erkennen war: Es ist Open World! Und damit meine ich nicht so "Open" wie bei Need for Speed: Most Wanted (also dem neueren von beiden), sondern wirklich offen, wie wir es bei Forza Horizon 3 gesehen haben. Also wir können jetzt, wenn wir denn unbedingt wollen, von den Straßen weit ab durch die Natur brettern, und die Wildtierpopulation in Grenzen halten. 
Dabei ist vor allem jetzt die Storyaufteilung interessant, denn Payback arbeitet das erste mal in der Geschichte mit mehreren Charakteren, zwischen den das Spiel hin und her schaltet. Die Charaktere sollen sich dabei sehr gut ergänzen und spielen dann ihren Part in der Geschichte. Beispielsweise hat man das in einer Mission gesehen, in der wir mit einem Charakter das Auto in die Nähe des Trucks gebracht haben. Der weibliche Hauptcharakter springt aus dem dem Gefährt und klettert in den Truck und klaut den Sportwagen. 
Und kaum ist die Dame mit dem Auto aus dem LKW geplatzt, wechseln wir zu ihrer Sicht und bringen es mit ihr wohlbehalten nach Hause. 
Ein großer Fokus soll in diesem Jahr wieder auf das Tuning gelegt werden. Ghost Studios wollen damit wieder an die erfolgreiche Zeit der Serie, also Underground und Most Wanted (also dem älteren von beiden), anschließen und damit die Fans der alten Teile zurückgewinnen. 
Ein Releasedatum gab es auch gleich kostenlos mit dazu, nämlich am 10. November 2017 erscheint es für PC, PS4 und Xbox One. 
"A Way Out" war das Highlight der PK 

Nach dem Rennspiel ging es dann rüber zu einem kleinen, aber sehr bekannten Studio. Die Macher des Indie-Hits "Brothers: A Tale of two Sons" wollen die nächste außergewöhnliche Spielerfahrung liefern und die wurde gleich zum unerwarteten Highlight, der gesamten PK. 
"A Way out" heißt das neue Spiel und ist ein Action-Adventure, welches die Geschichte von zwei jungen Männern erzählt, die aus dem Gefängnis ausbrechen wollen. 
Das Spiel ist ein reines Koop-Spiel, also es ist nicht alleine spielbar. Es gibt zwar eine Online-Funktion, aber das Spiel wird immer im Splitscreen ablaufen. Man soll sehen, was der Kollege macht und, wie auch schon der sympathische Vertreter des Entwicklers gesagt hatte, die beste Erfahrung macht man aber natürlich, wenn man es gemeinsam auf der Couch spielt. 
Dabei wird es auch viele unterschiedliche Lösungswege geben. Man kann brachial vorgehen, um an seine Ziele zu kommen, oder heimlich und stiehlt sich die Dinge, die man benötigt ganz leise zusammen. Wichtig ist dabei auch, das die Zeit nach dem Gefängnis auch ein Teil des Spiels ist. Man kann hier also auch wieder von einer starken Geschichte ausgehen, in der - vermutlich - die beiden Herrschaften eine enge Bindung über die Zeit aufbauen werden. 


Kommen wir langsam zum Ende: 

Das neue BioWare-Projekt, welches bisher nur als "Dylan" bekannt war, wurde erstmals gezeigt! Es trägt den Namen "Anthem" und wird von den Entwicklern der ersten Mass Effect-Trilogie entwickelt. Die haben seit dem Ende von Mass Effect 3 sich nur mit diesem Spiel beschäftigt und es wird ein Life-Service-Game. Also ein Spiel in der Art wie ein Destiny. 
Jetzt wissen wir, wie das neue BioWare-Spiel heißt.
Es wird nie ein richtiges Ende haben, sondern es wird ein Online-Game sein, welches man immer weiterspielen kann, sei es um zu grinden oder um Missionen mit Kumpels wieder und wieder zu spielen. Das da weiterhin auch Inhalte hinterher kommen, darum muss sich dann der Entwickler kümmern. Es ist ein eher unerwartetes Spiel, da BioWare nun nicht unbedingt für diese Art von Spiel bekannt ist, aber wir dürfen gespannt sein, denn bei EA gab es nicht viel mehr zu sehen als einen Teaser, denn heute Abend (den 11.06.17) startet um 23Uhr die Microsoft-PK und auf der soll Anthem dann mal wirklich gezeigt werden. 
Es soll nämlich DER Titel für die Xbox Scorpio werden. Den Releasezeitraum hat EA dabei auf das Geschäftsjahr 2018 gelegt (also vom April 2018 bis März 2019). 

Zum Schluss gab es noch eine lange Präsentation von Star Wars: Battlefront 2. Dabei kam auch gleich die Hauptdarstellerin der Singleplayer-Kampagne auf die Bühne. Das Enttäuschende war, das man zu dieser so gut wie garnichts gesehen hat. Auch diese Präsentation hat sich ausschließlich um den Multiplayer-Modus gekümmert. 
Mit einem halbstündigen "Live-Multiplayergame" wurde dann die PK abgeschlossen. Battlefront 2 sieht rein von der Technik her fantastisch aus. Es hat es geschafft die Grafik vom ersten Battlefront sogar noch zu übertreffen. Über bestimmte Abläufe konnte man aber trotzdem nicht viel in Erfahrung bringen, da zwischen den Spielern - größtenteils berühmte YouTuber - sehr schnell hin und her gezappt wurde. 
Eine wichtige Ankündigung gab es dann aber doch: Es wird keinen Premium Pass geben! Sämtliche Inhalte, die für Battelfront rauskommen werden, werden kostenlos sein. EA will keine Unterschiede mehr in der Community schaffen und stellt somit jeden neuen Inhalt allen zur Verfügung. 

Mit einem entspannten Schlusswort wurden dann auch die Besucher auf die Monitore losgelassen, damit sie selber auch die Spiele ausprobieren können. Mit einem Schlusswort möchte ich auch diesen Text abschließen: 

Meinung: 

Die EA-PK war verhältnismäßig zurückhaltend. Das größte Highlight kam von einem kleinen Studio mit "A Way out" auf das ich mich auch persönlich riesig freue. Aber die Präsentationen von den anderen Titeln haben mich überraschend kalt gelassen. Meiner Meinung nach zu viel vom selben wie jedes Jahr. eine positive Überraschung war Need for Speed: Payback, welches ich zwar nie selber spielen werde, weil ich die fahrerischen Skills eines eines Marders, der die Kabel anfrisst habe, aber doch gerne zuschauen werde. 
Und, auch wenn ich es vermutlich auch so getan hätte, Anthem hat mich einmal mehr dazu gebracht, mir die Microsoft-PK zu schauen. Zu der wird es dann selbstverständlich auch eine kleine Zusammenfassung geben. 

Samstag, 10. Juni 2017

Special! Die Telltale Adventures!

Schreibt eure eigene Geschichte!

Kaum ein Studio schreibt es sich so sehr auf die Fahne, das man in einem Spiel seine eigene Geschichte erleben kann, wie Telltale. Das Studio, welches von ehemaligen LucasArts-Entwicklern gegründet wurde, hatte vor ein paar Jahren seinen großen Durchbruch mit ihrem Story-dominierten Adventure zu der berühmten Serie "The Walking Dead". Aber was ist so besonders an den Telltale-Spielen? Das ist unser Special dazu. 


Die zarten Anfänge: 

Grundsätzlich sind die Anfänge von Telltale Games garnicht mal so zart. Schließlich wurde das Unternehmen von ehemaligen Mitarbeitern des berühmten Entwicklerstudios LucasArts gegründet. Diese sind wohl am meisten bekannt für Klassiker des Adventure-Genres wie "Day of the Tentacle", "Monkey Island" und "Grim Fandango". 

Das aller erste Spiel von Telltale (nämlich Telltale Texas Hold'em.. wie man schwer erkennen kann eine Pokersimulation) lassen wir dabei mal weg, denn es geht hier ja nur um die storylastigen Adventures des Studios. 
Die Neuauflage zu "Sam & Max" brachte Telltale nach vorne. 
Das erste Spiel dieser Art trug den Titel "Bone: Out from Boneville" bzw. im Deutschen "Bone: Flucht aus Boneville". Es waren die ersten Versuche des neuen Studios im Adventure-Genre. Wichtige Entscheidungen, die den weiteren Lauf der Handlung entschieden haben, gab es hier noch nicht. Trotzdem hat es für den Entwickler schonmal eine starke Richtung gezeigt, denn wie viele andere Telltale-Spiele basiert auch dieses auf einem Comic. Den Bone-Comics von dem Autor Jeff Smith
Wichtig für die Entwickler war dieser Schritt aber dennoch, denn die gleiche Engine wurde bei ihrem ersten größeren Erfolg verwendet. Nämlich in der ersten Staffel von "Sam & Max" 


Über insgesamt drei Staffeln wurde die berühmte Serie über den Hund und den Hasen von Telltale geführt. Die Kritikermeinungen sollten sich dabei durch alle Telltale-Adventures hindurch fortsetzen: Tolle Abenteuerspiele, aber die Rätsel, die das Genre so interessant gemacht haben, fehlen hier entweder komplett, oder sind dementsprechend anspruchslos. 
Trotzdem war jede einzelne Staffel ein großer Erfolg für das Studio. 
Mit "Tales of Monkey Island" brachten die - wie schon erwähnt - ehemaligen LucasArts-Leute auch ein Spiel zu einer ihrer wohl wichtigsten Adventure-Reihe heraus. Auch hier gilt: Die Geschichte liegt im Fokus. Rätsel sind hin und wieder unlogisch oder viel zu einfach. Man könnte auch sagen, Telltale hat verstanden, was sie können. Schließlich hat das 2012 mit zwischenzeitlichen Erfolgen wie "Back to the Future: The Game", zu ihrem Durchbruch geführt. 




Die Geschichte nimmt fahrt auf: 

Denn da erschien ein Spiel, welches mit Lobeshymnen überschüttet, mit "Game of the Year"-Auszeichnungen zugeworfen wurde und für viele Tränen - zumindest bei mir - am Ende gesorgt hat. Die erste Staffel von "The Walking Dead" hat viele Kritiker und Spieler auf so viele Arten beeindruckt. Ein Adventure ist das ganz sicher nicht. Viel mehr ein interaktiver Comic, aber was für ein unglaublich gut erzählter Comic! Rätsel fehlen (fast) komplett. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Dialogen, welche wichtige Einflüsse auf die weitere Story haben können, genauso wie Entscheidungen in Stresssituationen, welche uns noch mehr im Nacken sitzen, da da so ein fieser Countdown abläuft, der uns mal mehr, mal weniger Zeit bei wichtigen Entscheidungen gibt. 
Telltale beginnt mit diesem Spiel viele Dinge, die sie bis heute auszeichnen. U.a. die schon erwähnten Storyentscheidungen mit Zeitdruck, aber auch die Freiheit aus einer Vorlage ihre eigene Geschichte zu machen. Sie erzählen nicht Geschichten aus den Comics oder der berühmten Serie nach. Nein, sie nehmen sich die Vorlage und denken sich etwas neues aus. Sie bringen neue Charaktere, neue Storyverläufe und zum Teil kann dies stark von der Serie abweichen. 


Der Gewinner von über 80 "Game of the Year"-Auszeichnungen. 
Nur ein Jahr später erschien mit "The Wolf Among Us" ein Spiel, welches nicht so sehr hochgejubelt wurde, wie "The Walking Dead", aber von vielen unterschätzt wird.
Eine komplett neue Geschichte führt Spieler in eine Welt, in der Märchenfiguren wie der Werwolf oder Schneewittchen versuchen, unterzutauchen und in der realen Welt ein normales Leben zu führen.
Dies zeigt, wie abwechslungsreich Telltale mit der Zeit in seinen Geschichten wird.


Viele Lizenzspiele kommen hinterher. "The Walking Dead" bekam Staffel 2 und 3 spendiert, "Game of Thrones" bekam eine Staffel, welche 6 Episoden enthielt. "Tales from the Borderlands" denkt sich eine komplett neue Geschichte im Universum des Klassikers von Gearbox aus. Batman bekommt seine eigen alternative Geschichte in der die Familie von Bruce Wayne, garnicht so friedlich ist, wie sie immer schien. Und selbst aus "Minecraft" holte Telltale mit "Minecraft: Story Mode" noch eine Geschichte für Jung und Alt heraus. 
Aber was fasziniert uns so sehr dabei? 


Darum lieben wir Telltale: 


"The Wolf Among us"? "Game of Thrones"?
"Tales from the Borderlands"? Oder doch lieber
"The Walking Dead"? 
Es sind die Entscheidungen. Es ist der Nervenkitzel in jeder Entscheidung, in der wir Angst haben damit die Geschichte zu "versauen". Aber wir versauen nie die Geschichte. Es ist einfach unsere Geschichte, die wir jedes mal erleben... wenn nötig auch mehrmals erleben, wenn wir wissen wollen, was passiert wäre, wenn wir uns für die andere Seite entschieden hätten. 
Und dabei geht es nicht nur um vergleichsweise simple Fraktionsentscheidungen, wie in den meisten Rollenspielen. Hier gibt es schwerwiegende Storyentscheidungen. Überlassen wir ein wichtiges Mitglied der Gruppe der Wildnis und lassen sie zurück? Oder schätzen wir ihren Anteil an dem, was wir geschaffen haben und riskieren damit, das die Gruppe mit dieser Entscheidung alles andere als einverstanden ist? 

Versuchen wir zu erst eine geliebte Person nach einem Angriff eines Verbrechers zu versorgen, oder holen wir uns lieber den Mann und verhindern, das er noch weitere Familien ins Unglück zieht? Sind wir egoistisch oder versuchen wir, das andere es besser haben? Ist die einzelne Person wichtiger als alles andere? Diese Entscheidungen gibt es häufig in diesen Spielen und sie sind immer wieder schwer. 
Die geliebte Person könnte überleben, auch wenn wir uns erstmal auf den Verbrecher konzentrieren.. aber das wissen wir nicht. Wir können es nur hoffen. 

Vor solche Entscheidungen stellt uns kaum ein Spieleentwickler und deswegen ist es auch so wichtig, das es sowas gibt. Denn da treffen Spiele auf die Emotionen des Spielers, die bei simplen Shootern viel zu oft übergangen oder einfach zu unwichtig sind. 

Samstag, 21. März 2015

Streitgespräch! Die schlechtesten Games!

"Habe ich ins falsche Regal gegriffen?" 

Bevor die Einleitung eingeläutet wird, gibt es erstmal eine kleine Erklärung, was denn dieses "Streitgespräch!" ist. Das ist ein kleines neues Format, welches wohl unregelmäßig erscheinen wird, in dem Dome und ich +1 (dazu später mehr) eine kleine Diskussionsrunde zu verschiedenen Themen führen. Da können wir mal einer Meinung sein, aber auch mal kräftig die Fetzen fliegen lassen, kommt auf's Thema an. 
Nun zu dem +1: Wenn alles nach Plan verläuft, dann können wir bald ein drittes Mitglied in der VideogameDelight-Truppe (unterstützt von Darth Vader) begrüßen, aber der stellt sich dann schon selber vor und wird vielleicht sogar schon bei dieser Runde mitmachen. 

Aber jetzt endlich zum Thema. Wer kennt es nicht. Man bestellt sich ein Spiel vor mit großen Hoffnungen, oder kennt keine Test's und greift einfach mal zu und denkt dann darüber nach, ob man in der falschen Abteilung war. 
Denn manchmal sind da solche Abstürzer dabei, dass es wehtut. Über solche Abstürzer wollen wir diskutieren und jeder wird seinen Beitrag leisten zu dem die Anderen natürlich etwas sagen müssen und ich mach den Anfang. 


Franz: 
Das wohl schlimmste Spiel auf dem PC des letzten Jahres ist zweifellos Aliens: Colonial Marines. Ein 0815-Shooter, mit dummer KI und einer nicht gerade schönen Grafik. 
Das Debakel, welches das Vertrauen in Alien: Isolation
negativ beeinflusst.
Aber nicht diese sowieso schlimmen Sachen machen Colonial Marines schlimm, eher die Marketing-Lügen im Vorfeld, wegen denen Sega und Gearbox sogar für "irreführender Werbung" angezeigt wurden. Da gab es Spielszenen, die einfach garnicht mehr da sind, Grafikeffekte die komplett fehlen. All das war nämlich in einer Präsentation auf der E3 drinn, in der der Entwickler mehrmals versichert hat, dass das echte Spielszenen sind, die wir da gerade sehen.Sogar komplette Levelabschnitte, wie ein großer Kampf gegen eine Alien-Königin, war einfach weg. 
DER Reinfall und DER Betrug 2013, wegen dem sich Gearbox und Sega jetzt noch die Köpfe einhauen, wer denn Schuld an dem Debakel hat.

Dominik:
Hilfe!
Franz hör auf mit diesem Spiel ich bekomm langsam schon Kopfschmerzen! Puuuuuuuuuuuuuuh schlechte Spiele gibt es einige aber so eins was mir bis heute immernoch die reinste Übelkeit verleiht ist Pure Football. Ein Spiel das ich mir damals von einem Freund ausgeliehen hatte da er meinte dieses Spiel ist um längen besser als Fifa. Na klar bekam ich dann Lust auf Pure Football, kaum zu hause angekommen legte ich es sofort in die Konsole ein und das verzweifeln hat begonnen. Ich habe wirklich noch nie so eine schlechte KI gesehen und so ein schlechtes Spielgefühl gehabt. Alles an Pure Football ist schlecht und langweilig. Die Animationen sind aus der Hölle und ich will es nie wieder spielen. Die Freundschaft zu meinem Kumpel hab ich nach diesem Erlebnis ebenfalls gekündigt denn er meint bis heute das Pure Football besser als FIFA ist was komplett unverständlich ist. Ich geh jetzt ins Bett und versuch das alles noch einmal besser zu verarbeiten. 
Wer sich einmal diesen ''Krampf'' von Spiel anschauen möchte kann das hier tun. 
Bitte spielt es niemals! 


Franz:

Für mich, neben Aliens: Colonial Marines, ebenfalls ein Spiel mit Potenzial, welches verrissen wurde ist als jüngstes Beispiel Ryse: Son of Rome. Zumindest auf dem PC ist ein das jüngste Beispiel. Klon-Krieger, gefühlt nur 3 Models für die Barbaren, eine viel zu einfache Spielmechanik, bei der man eigentlich nur zwei Tasten braucht, nämlich Angriff 1 und Angriff 2. Blocken und Ausweichen sind da schon für Profis, denn da die Gegner auch nicht die Hellsten sind braucht man das garnicht. 
Wenigstens sieht das Schlimme hier schön aus.

Das Einzige was Ryse richtig gut kann ist Grafik, logisch ist ja auch von Crytek die schon mit dem ersten Far Cry gezeigt haben, was denn grafisch überhaupt möglich ist. Nur Grafik alleine reicht nicht aus, wenn alles entweder zu einfach oder zu eintönig ist, denn im Prinzip prügelt man immer gleich nur halt in anderen Umgebungen. Mal im Wald, mal an der britischen Küste. Dazu kommen noch die Finishing-Moves, das worin das Entwicklerstudio aus Frankfurt wohl am längsten gesessen hat. Die sehen zwar schick aus und sind in einer unfassbaren Vielzahl vorhanden, nur haben die nichts mit Skill zu tun. Man kann aussuchen, welche Boni man dafür bekommen will (z.B. ein Finisher heilt) und kommt es zu so einem Move, dann leuchtet der Gegner in zwei Farben. Die eine für Rechtsklick, die andere für Linksklick. Als wäre das nicht schon einfach genug, braucht man das garnicht, denn ob ich überhaupt das mache was mir angezeigt wird, beeinflusst nur die Höhe der Boni, die Animation selber läuft auch ab, wenn ich garnichts drück'. Die PC-Portierung hat bis auf die 4K-Auflösung da leider nichts besser gemacht. 
So, da will ich mal sehen, was dagegen ankommen soll! ;) 


Dominik: 

Puhhhh schon ziemlich schwierig was zu finden was dagegen ankommt mein lieber Franz. Aber ich glaube ich habe da noch etwas in der Hinterhand, wie jeder weiß ist der coolste
Definitiv nicht cool!  
Superheld den es überhaupt gibt  Spiderman auch ich bin ein großer Fan von ihm und war das auch schon im alter von 8 Jahren, damals kam grad Spiderman 2 in die Kinos und ich hatte meine Playstation 2 gerade frisch bekommen und war wie immer auf der suche nach den coolsten Spielen dafür und so fiel mir Spiderman 2 das Spiel zum Film in die Hände und es war wohl das schlechteste Spiel was ich je erleben durfte ebenfalls hat es mir auch die Spiderman Comics für einige Zeit versaut. 
Für viele ist dieses Spiel zwar das beste Spiderman Spiel, aber ich bin da definitiv anderer Meinung.
Die dummen Sprüche von Spiderman und die Spielmechanik waren einfach die Hölle!!! 
Die Story war zwar gut und ist das einzigste Positive am Spiel denn die Spielwelt gab dem ganzen dann noch den Rest. Ein eintöniges New York mit Nebenaufgaben die sich am Stück wiederholten. Ein Junge hielt mal kurz seinen Luftballon nicht gut fest und Spiderman musste ihn dann wieder für ihn zurück holen, warum?! Weil den Entwicklern wohl zur damaligen Zeit nix besseres einfiel. Ja Franz du kannst dir jetzt gern vorstellen wie ein kleiner wütender Dominik damals vor seiner Playstation saß und nicht selbst da nicht fassen konnte wie schlecht dieses Spiel war. 
Eigentlich will ich darüber nicht mehr reden und es einfach nur vergessen.. 



Franz:

Das ist natürlich eine Hausmarke. Aber ich muss gestehen, dass ich eine Geheimwaffe in der Hinterhand habe. Die Geheimwaffe heißt, und da red' ich nicht nur von dem PC, Ride to Hell: Retribution. Wir können, bevor wir zum Spiel kommen, ja kurz mal die Metascores in den Vordergrund rücken. Xbox 360: 19 Punkte, Playstation 3: 13 Punkte und PC 16 Punkte. Wohlgemerkt von 100 Punkten. 
Emotionen, die einem die Tränen in die Augen treiben. 
Es fängt alles schon mit dem Intro an. Während sich Jake, unser Hauptcharakter, sich auf sein aus Matschtexturen bestehendes Motorrad schwingt und über den Highway brettert schießen einfach mal ein paar Szenen rein. Nicht als Rückblende oder so, sondern es passiert einfach. Nach ein paar Sekunden Highway stehen wir plötzlich an einer Mini-Gun und bretzeln auf die Gegner ein. Danach wieder ein paar Sekunden Highway, dann dreschen wir in einem Quicktime-Event einem überraschend unbehaarten Gegner den Kopf kaputt. Nach ein bisschen Tastendrücken sehen wir noch nicht einmal das Ergebnis des Kampfes, sondern die Sequenz hüpft (alles ohne Übergangseffekte) herüber und wir stehen plötzlich über einen Typen, dem wir mit zwei Revolver in der Hand mal die Meinung "sagen". 

Und das ist nur der Anfang! Schauen wir uns mal die Verfolgungsjagten mit der Polizei an. Die haben nämlich was von solchen Menschen, die Autobomben lustig finden. Die fahren neben dir her und explodieren dann einfach, weil du sie gerammt hast. Ist ja das ganz normale Verhalten der Polizei in Texas. Das war noch nicht alles. Kommen wir nun zu den *räusper* "Sex-Szenen" abgesehen davon, dass die komplett in voller Bekleidung und ohne Geräusche stattfinden (nicht einmal Musik), passieren die gefühlt aller paar Minuten. Eine schöne Szene: wir verprügeln einen Gegner, der ohne Grund angreift, und plötzlich läuft eine dieser Szenen mit der geretteten Dame ab. Das ist schon die Elite, die nichts sagen muss. Dazu eine Grafik mit Matschtexturen, Gesichtern, die soviel Emotionen aufweisen, wie ein von Botox gelähmtes Model-Gesicht und einer Beleuchtung, die gerade mal so dynamische Schatten hinbekommt. 
Eutechnyx Entertainment heißt der Entwickler übrigens (wer den Namen aussprechen soll, soll mir bitte eine Sprachnachricht senden). Von denen erscheint in 2 Wochen dann NASCAR '14. Na dann mal viel Glück. Dir auch viel Glück Dome. Wie du das toppen willst, will ich sehen. ;) 






Ich glaub wir könnten uns noch Stundenlang über schlechte Videospiele unterhalten aber meines Erachtens nach müssen wir ja wohl oder übel mit diesen Spielen leben weil wir unser Hobby lieben und manche Games sind auch wieder so schlecht das sie wiederum doch dann ganz gut sind. Also irgendwas positives hat die ganze Sache ja aber um dies zu finden muss man langen suchen.


Ich hoffe dieses Special der etwas anderen Art hat euch gefallen. :)  

Euer Franz und Dominik :)

Mittwoch, 25. Februar 2015

Ein Herz für Entwickler! Bethesda Softworks

Aus Bethesda für die ganze Welt

Unglaublich, das unter dem Motto "Ein Herz für Entwickler" auch noch etwas geschieht. Aber ich habe mir es jetzt mal zur Aufgabe gemacht, dieses, mittlerweile etwas links liegen gelassene Thema wieder aufzugreifen. Nach DICE, Daedalic Entertainment, Rockstar Games und BioWare kommt also nun ein amerikanisches Studio dran, welches für riesige Rollenspiele bekannt ist.
Bethesda Softworks ist einer der größten Entwickler unserer Zeit und ist seit Jahren dabei gigantisch zu werden. Ich gehe in diesem Bericht allerdings nur auf die Sparte "Softworks" ein. Bethesda ist seit einiger Zeit ein großer und bei den Entwicklern beliebter Publisher, unter deren Fuchtel Studios wie id Software (DOOM, Rage) und die Arkane Studios (Arx Fatalis, Dishonored) werkeln, darauf werde ich natürlich auch ein Auge werfen, aber vorrangig geht es um den Entwickler. 



Der kleine Teil einer großen Stadt

Die Bethesda Game Studios wurden 1986 von Christopher Weaver gegründet. Den Namen hat sich der gute Mann aber nicht selber ausgedacht. Bethesda ist ein Stadtteil von Washington D.C.. Wenn also schon das Studio da gegründet wird, dann nimmt man sich einfach den Namen her. Noch im gleichen Jahr erschien auch das erste Spiel des jungen Studios. Mit "Gridiron!" erschien 1986 das erste Sportspiel der Welt, welches auf physikalischen Berechnungen beruhte. Natürlich nicht so perfekt, wie man sie aus heutigen kennt, allerdings für damalige Verhältnisse mehr als beeindruckend. Nicht umsonst wurden mit einem Schlag alle großen Spielemagazine aufmerksam auf dieses kleine Studio. "Die beste Sport-Simulation, die ich je gespielt habe" meinten damals alle. 
The Elder Scrolls I: Arena. So hat die Serie begonnen,
von der Bethesda mehr als ein Jahrzehnt gelebt hat. 
Wenig später erschien dann "Wayne Gretzky Hockey" (ein kanadischer Eishockeyspieler prägt den Namen). Nachdem dieses auch mit Lob überhäuft wurde, kam sogar der damals schon große Entwickler Electronic Arts auf Bethesda zu und frage, ob sie denn ihre Technologie verwenden dürfen, womit sie dann "John Madden Football" entwickelten.
Aufgrund des Erfolgs zog das Studio dann 1990 nach Rockville um. 

Etwas ruhig wurde es dann um das Studio. Während sich Bethesda dann den Ruf erwarb die Grenzen des Machbaren in der Entwicklung zu durchbrechen, arbeiteten sie an ihrem bis dahin größten Spiel und den Beginn einer riesigen Serie. 
Mit der Fertigstellung 1994 sprang dann der Sportspiel Entwickler mit einem Rollenspiel, mit dem Namen "The Elder Scrolls: Arena". Damals mit Ultima gemeinsam eines der bedeutendsten Rollenspiele, das es gab. 


Der große Entwickler in einem noch größeren Verbund

Ab Arena beschränkte sich Bethesda ausschließlich auf seine Rollenspiel-Serie. Während 1996 der "Spielgewordene Größenwahn" "The Elder Scrolls II: Dawnguard" erscheint, laufen aber im Hintergrund schon genauere Planungen. 
Dawnguard war kein schlechtes Spiel. Die Entwickler haben sich aber selbst übernommen mit ihren Vorhaben. Die Spielwelt war, wie damals jede größere Welt, zufallsgeneriert. Diese war allerdings doppelt so groß wie Großbritannien. Nämlich 584.000km². Zum Vergleich: das ohnehin schon große Skyrim bietet eine Fläche von 42km². 5.000 Städte, Dörfer und Dungeons gab es in dieser Welt. 
Dementsprechend war das Spiel auch verbuggt, bis zur unspielbarkeit, weshalb es die Jungs danach auch ruhiger angehen liesen. 
Robert A. Altman und Christopher Weaver grünen zusammen ZeniMax Media Inc. und vergrößern das Studio nach und nach. 

Mit "The Elder Scrolls Legends: Battlespire" erschien nämlich ein Jahr später "nur" ein Ableger der Serie. Kleiner, weniger Rollenspiel, mehr Action. Also eher ein Action-Adventure, welches zwar mittelmäßige Wertungen erhielt, bei den Spielern aber nicht unbeliebt war. Es war eben ein Elder-Scrolls Light.
Vor dem großen Umbau hinter den Kulissen erschien 1998, also wieder ein Jahr später, noch "Redguard", welches den Titel trug "The Elder Scrolls Adventures". Da aber dieser Teil sich relativ schlecht verkaufte und auch keine guten Wertungen erhielt, hat es Bethesda mit den Ablegern sein lassen. 

Viel wichtiger ist das, was 1999 passierte. Christopher Weaver holte sich nämlich Verstärkung im Führungspersonal mit Robert A. Altman, der seine Aktien in das Unternehmen mit einbrachte. Zusammen gründeten sie "ZeniMax Media Inc.". Um eine größere mediale Strahlkraft zu haben, beschlossen sie in andere Bereiche vorzudringen. Der Spieleentwickler Bethesda Game Studios wurde eingegliedert und fungiert ab nun nicht nur als Entwickler, sondern auch als Publisher.


Mit ZeniMax zu großer Stärke!

Das Unternehmen ZeniMax setzt sich aus einer Menge Investoren zusammen. Wichtigster Partner ist dabei wohl der Risiko-Kapitalgeber "Providence Equity Partners", welcher schon sehr viel Geld investiert hat. Mit diesen Darlehen sind Weaver und Altman immer große Risiken eingegangen, da sie bei Misserfolg den sofortigen finanziellen Zusammenbruch des Publishers bewirkt hätten. Ein anderer Investor, den Ihr vielleicht besser kennen dürftet ist das deutsche Medienhaus ProSiebenSat1, denen gehören bis heute ca. 9% von ZeniMax. 

Während die großen ihre Planungen machten, brauchte Bethesda einen neuen Chefentwickler. Dieser wurde, damals wenig überraschend, der bis heute dagebliebene Todd Howard, der bereits beim schon erwähnten "Redguard" als Projektleiter fungierte. Unter ihm erschien 2002 "The Elder Scrolls III: Morrowind". Dieses Spiel blieb natürlich der Serientradition treu und brachte eine riesige Spielwelt, nämlich Morrowind, in der der Spieler seine eigene Geschichte erlebt. Das typische "Sandbox-Spielprinzip" wurde dann im gleichen Jahr im Addon "Tribunal" weitergeführt. Ein Jahr später gab es dann noch das zweite Addon "Blood Moon" in dem der Spieler dann sogar zum Werwolf werden konnte, auf der neuen Insel Solstheim. 
Das Hauptspiel und logischer Weise auch die Addons waren damals technisch wegweisend, denn sie nutzten mit ihrer "NetImerse-Engine" die Shader-Effekte von DirectX 8-Karten. Zusätzlich sorgten die bildschönen Wassereffekte für reihenweise offene Münder der PC-Spieler. Nachdem es wieder etwas ruhiger wurde bei den Spielen, machten sich Weaver und Altman wieder bemerkbar mit großen Taten. 2004 sicherte man sich vor verwunderten Augen der Presse das Recht, unter dem Namen Fallout ein Spiel zu entwickeln. Der letzte Teil, Fallout 2, ist bereits 1998 erschienen. Das damalige Entwicklerstudio Black Isle Studios musste 2003 wegen starker finanzieller Probleme kurz vor Fertigstellung von Fallout 3 aufgelöst werden. Was ZeniMax nun mit dieser Marke vor hat konnte sich niemand vorstellen. 

The Elder Scrolls IV: Oblivion war technisch wegweisend.
(Quelle des Bildes: PC Games)
2006 gab es dann wieder Neuigkeiten bei den Spielen, denn mit "The Elder Scrolls IV: Oblivion" erschien der Teil, der einen Quantensprung für die ganze Serie bedeutete. Wahnsinnig detaillierte Grafik mit hochaufgelösten Texturen. Alle Dialoge waren in der Serie das erste mal komplett vertont und mit "Shivering Isles" bekam das Spiel auch eines der besten Addons, welches ein Rollenspiel je bekommen hat. 
Viel, viel Zeit kann man in dieses Spiel stecken. Nicht umsonst hat es reihenweise Top-Wertungen gegeben. Der Metascore steht bei satten 94 Punkten. 


Die Vielfalt hält Einzug

Mit der Übernahme von neuen Studios vergrößert Bethesda auch seine Bandbreite.
Dishonored ist nur ein Beispiel dafür. 
Nachdem sich Bethesda 2004 das Recht der Entwicklung sicherte, kauften sie 2007 die kompletten Namensrechte der Fallout-Serie von Interplay. Der alte Publisher sicherte sich lediglich das Recht, irgendwann ein MMORPG im Fallout-Universum zu entwickeln. 2008 dann auch der große Schlag. Die Bethesda Game Studios veröffentlichten seit über einem Jahrzehnt ein Spiel, welches nicht zur Elder-Scrolls-Serie gehörte. Fallout 3 hieß das neue große Spiel. Das basierte nicht mehr auf den fast fertigen Entwicklungen von Black Isle sondern war ein komplett von Grund auf neu entwickeltes Spiel. 
In einer schicken 3D-Engine in einer großen Endzeit-Welt erlebte der Spieler die tolle Geschichte und die gut eingefangene Atmosphäre, die den Überlebenskampf der letzten Überlebenden Menschen sehr gut rüberbrachte. Auch dieses Spiel wurde mit Lob überhäuft und errang einen Metascore von 90 Punkten. 

Aber das war noch nicht alles. Ebenfalls im Jahr 2008 nahm ZeniMax bei den bereits erwähnten "Providence Equity Partners" ein Risiko-Kapital von 300 Millionen US-Dollar auf. Das Geld wurde ersteinmal dazu verwendet ein Online-Studio aufzubauen. ZeniMax Online Studios sollten sich zukünftig um MMO's kümmern. 
Ein Jahr später änderte ZeniMax deutlich seine Pläne und ging nicht mehr auf internes Wachstum, sondern holte sich starke Pferde in den Stall. Für eine Summe, die bis heute nicht öffentlich wurde, kaufte man das Entwicklerstudio id Software, die für Spiele wie DOOM bekannt sind. 2 Wochen später wurde erneut Risiko-Kapital in Höhe von 150 Millionen US-Dollar aufgenommen. Im Sommer 2010 schluckte der Publisher in 4 Monaten 3 Studios. Arkane Studios, das französische Studio, welches man damals für "Dark Messiah of Might & Magic" geliebt hatte, Vir2L Studios, ein Entwickler für Handyspiele und Tango Softworks. Tango Softworks hatte bis dahin noch kein Spiel herausgebracht, hatte aber schon einen großen Namen, da es von dem Erfinder der Resident Evil-Serie Shinji Mikami gegründet wurde. Später veröffentlichte man Spiele mit unanbhängigen Entwicklern zusammen. Beispielsweise Fallout: New Vegas mit Obsidian Entertainment oder Brink mit Splash Damage
The Evil Within ist das bisher neueste Spiel des Publishers.
Entwickelt wurde das Survival-Horror-Game von Tango Softworks. 


Von nun an setzte man sich das Ziel jedes Jahr 4 Top-Titel herauszubringen. Ob als Publisher oder Entwickler. Für 2011 waren das The Elder Scrolls V: Skyrim vom hauseigenen Studio, RAGE von id Software, Brink von Splash Damage und Hunted von InXile Entertainment. 2012 brachte Bethesda dann eine Collection unter dem Namen "BFG Edition" für Doom 1 - 3 heraus. Dazu war der dritte Teil ein wenig aufgehübscht. Die Arkane Studios veröffentlichten "Dishonored: Maske des Zorns", ein Stealth-Steampunk-Spiel im Stile von Thief. 
2014 erschienen dann noch The Elder Scrolls Online von ZeniMax Online Studios, "The Evil Within" von Tango Softworks und "Wolfenstein: The New Order" von Machine Games. 


Was kommt als Nächstes? 
Bethesda Softworks 

Bethesda hält sich immer sehr zurück mit genaueren Angaben zu Spielen. Ohnehin lassen sie ihren Entwicklerstudios die Zeit, die sie brauchen. Der CEO von id Software sagte einst "Es ist ein Traum unter Bethesda zu arbeiten". Im Raum stehen aber natürlich Gerüchte zu Fortsetzungen. So hat das Studio für die E3 2015 erstmals eine eigene Pressekonferenz angekündigt. Natürlich sind alle gespannt, was Bethesda vor hat. Welches Spiel hat eine solche große Ankündigung verdient? In letzter Zeit verdichteten sich die Hinweise auf Fallout 4, welches sich die Fans seit langem Wünschen. Schließlich hat sich der Entwickler die Stadt Boston schon genauer angeschaut, das haben sie mit Washington D.C. vor Fallout 3 damals auch gemacht. Ebenfalls möglich ist eine genauere Ankündigung von Dishonored 2, welches bisher nur angedeutet wurde. 
Wir können gespannt sein. Auf jeden Fall gehört das Studio sowohl als Entwickler als auch als Publisher zu den beliebtesten Vertretern ihrer Zunft und ist unheimlich erfolgreich. Hoffen wir, dass sie ihren Weg so beibehalten und wir weiterhin so schöne Aussagen wie vom id-Chef hören. 

Mittwoch, 4. Februar 2015

Special! Teil 1/4 Die Konsolen Exclusiven Highlights 2015


Hier ist euer Hartzik zurück aus dem Winterschalf un dich beginne gleich mit einem knaller die Neuheiten 2015. Und es ist wieder soweit ein neues Jahr = Spiel Neuheiten oder weiterführungen die einen mitreisen. Aber auf was kann man sich als Konsolen Zocker dieses Jahr denn so Freuen? Ich verrate es euch in diesem Special. Das aus drei teilen bestehen wird, denn dieses Jahr werden wir nicht nur viel Klassiker wieder kommen sehen sondern auch völlige Neuheiten.

Nummer 1:   "Raven´s Cry"



Erscheint am 26.01.2015. Für PS3, PS4 u. Xbox 360!

Auf der Suche nach einem besseren Leben besteigt im 17. Jahrhundert ein kleiner schottische Junge zusammen mit seiner Familie ein Schiff in Richtung neue Welt. Doch kurz vor ihrem Ziel wird der Segler in den Küstengewässern Jamaicas das Opfer eines brutalen Piratenangriffs, den nur das Kind namens Christopher Raven überlebt. Nachdem er damals seine linke Hand verloren hat, steht nun, Jahre später, auch noch seine Seele auf dem Spiel. Raven begibt sich auf einen schonungslosen Rachenfeldzug, um den Mördern seiner Familie endlich die gerechte Strafe zukommen zu lassen. Wehe dem, der den Ruf des Raben hört! Einzigartige Charaktere machen Ihre moralischen Entscheidungen zur beklemmenden Gewissensfrage. Das spannungsgeladene Action-Adventure schreibt die Geschichte der Piraten in der Karibik des 17. Jahrhunderts neu. Erleben Sie authentische Schauplätze wie Havanna, die jamaikanische Hafenstadt Port Royal oder einen versunkenen Aztekentempeln in den Dschungeln Südamerikas. Nutzen Sie Ihre Umgebung für überraschende Taktiken. Setzen Sie Heuwagen in Brand, um Gegner abzulenken oder lassen Sie Fässer einen Berg hinunter auf Ihre Gegner donnern. Leider habe ich die ersten berichte zum Spiel gelesen und gehört, leider sind die audio- ausgaben. Ich will es mal Mist nennen.

 

Nummer 2: "Final Fantasy Type-0



Erscheint am 20.03.2015. Für Xbox One u. PS4!



Final Fantasy Type-0 (jap. ファイナルファンタジー 零式, Fainaru Fantajī Rei Shiki) ist ein Videospiel, welches 2011 ausschließlich in Japan für die PlayStation Portable erschien und zur Fabula Nova Crystallis: Final Fantasy zählt. Es beschreibt dabei keine Nebenhandlung zu einem anderen Titel dieser Kompilation, sondern ist Teil einer eigenen Geschichte, welche die Themen und Mythen rund um das Fabula Nova Crystallis-Universum teilt. In Japan verkaufte es sich nach nur einer Woche bereits über 470.000 Mal. Damit knüpft es an ähnliche Verkaufserfolge wie Crisis Core: Final Fantasy VII und Dissidia: Final Fantasy an. Mit Final Fantasy Agito erschien ein Prequel zu Final Fantasy Type-0 für Smartphones. Am 10. Juni 2014 kündigte Square Enix an, dass eine HD-Version des Spiels namens Final Fantasy Type-0 HD in Europa und Nordamerika für die PlayStation 4 und die Xbox One veröffentlicht werden wird. Final Fantasy Type-0 enthält insgesamt vierzehn spielbare Charaktere, die alle Studenten am Peristyl Suzaku sind, der Akademie für Magie in Rubrum. Jeder Charakter besitzt eine andere Waffe oder Fähigkeiten, was ihnen eine Vielzahl von Spielweisen gibt. Vor den eigentlichen Kämpfen bringt man die verschiedenen Charaktere strategisch auf der Weltkarte in Position, um anschließend mit maximal drei Charakteren in die Schlacht zu ziehen. Sollte einer von ihnen kampfunfähig werden, kann man ein anderes Mitglied zur Unterstützung rufen. Dabei kann auch der Mehrspielermodus genutzt werden. Anstatt dauerhaft miteinander zu spielen, darf ein anderer Spieler drei Minuten lang aushelfen, um den Spieler so vor der endgültigen Niederlage zu retten. Macht er sich gut, kann der Spieler seine Zeit so ein wenig verlängern. Für die Hilfe bekommt er auch besondere Punkte gutgeschrieben. Wobei noch nicht geklärt ist, wozu diese gut sind. Die Oberwelt ist frei begehbar und es wird Zufallskämpfe geben. Außerdem steht fest, dass ein Luftschiff
auftauchen wird.

Nummer 3: "Bloodborne"



Erscheint am 25.03.2015. Für PS4!


„Vergleichen Sie das Spiel nicht so sehr mit ,Dark Souls’ und ,Demon’s Souls’, schickt Stardesigner Hidetaka Miyazaki seiner E3-Präsentation von „Bloodborne“ vorweg. Natürlich ist dieser Aufruf sinnlos. Die Kultspiele haben viel zu große Spuren in Videospielewelt hinterlassen, als dass man diese bei der Besprechung seiner Produkte so einfach unter den Tisch fallen lassen könnte. Ist „Bloodborne“ also ein „Souls“-Spiel für Zocker, denen die Vorgänger zu hart waren? Kann sein, aber es ist nur ein Teilaspekt und außerdem viel zu früh, um „Bloodborne“ auf diese Formel zu reduzieren. Dazu setzt es auch zu viele eigene Akzente. Das Waffensystem und der größere Zufallsfaktor heben das Spiel von den anderen From-Software-Produktionen ab, das war schon deutlich zu erkennen. Das Setting sorgt für eine ganz andere Atmosphäre. Gut, dass die Macher etwas Neues wagen, ein weiterer Ableger der „Souls“-Reihe hätte der Serie sicher nicht gutgetan. So erinnert „Bloodborne“ mehr an einen Film wie „Pakt der Wölfe“. Also heißt es: unvoreingenommen rangehen. Da hat Miyazaki schon recht.


Nummer 4: Fable Legends



Erscheint Anfang 2015. Für Xbox One!

Die Lionhead Studios werkeln weiter an der „Fable“-Reihe. Der vierte Titel erscheint exklusiv für die Xbox One und soll die Welt Albion dank verbesserter Rechenpower und Unreal Engine 4 in neuem Glanz erstrahlen lassen. Sie treten erstmals in Partien mit bis zu vier Spielern gleichzeitig Ihr Abenteuer an. Dabei steht es Ihnen laut Ankündigung offen, ob Sie auf der Seite der Helden kämpfen oder in der Rolle des Bösen die strategische Kontrolle über Fallen und Widersacher Ihrer Mitspieler übernehmen. Letzteres erfolgt über ein Tablet oder Smartphone via Smartglass-App. Die nutzen Sie auch als Held, um sich über Spielfortschritte, Quests und Spielfiguren zu informieren. Vor kurzem hier hinzu noch eine PC Version angekündigt.

Nummer 5: The Order 1886



Erscheint am 20.02.2015. Für PS4!

Am erste Konzept zum Speil haben die Enwickler bei Ready at Dawn, seit 2005 gearbeitet. Mit der PS4 erschien dann auch die passende Hardware, auf der The Order: 1886 dann endlich am 20. Februar veröffentlicht wird. Die Entwickler bei Ready at Dawn arbeiten also seit knapp 10 Jahren an The Order: 1886. Trotz kleinerer technischer Risiken möchte Ready at Dawn mit The Order: 1886 eine sehr realistische Umsetzung des 19 Jahrhunderts liefern. Selbst kleinste Details wie die Bewegung und Veränderung des Windes sind im Spiel integriert. Wieso aber genau das Jahr 1886 für die Geschichte ausgewählt wurde, kann bislang nur vermutet werden. Was aber sicher ist: The Order 1886 soll einen Meilenstein der Geschichte enthalten. Im Spiel selbst gibt es eine Vielzahl verschiedener Waffen. Gewehre, Pistolen und Schrottflinten gehen eher in Richtung Realismus. Es wird obendrein auch fiktive Waffen geben, die nach umfangreicher Forschung und Recherche über die damalige Zeit entstanden sind. Sehr viel Wert legten die Entwickler ebenso auf die Realitätsnähe von Charakteren. So besitzen beispielsweise die Ritter auch keine übernatürlichen Fähigkeiten. Jedoch haben sie eine Besonderheit: sie werden deutlich älter, als im normalen Leben. Außerdem dürfen Spieler im Spiel Zeitungsartikel lesen, um sich in jeder Situation ein Vorwissen und Zusatzwissen anzueignen. Außerdem kommen auch Nahkampfwaffen sowie Schleichangriffe in The Order 1886 zum Einsatz.


Das war mein Erstes Special für die Konsolen Exclusiven Highlights 2015.
Die anderen Drei Teile folgen bald!


Euer Hartzik!!


Dienstag, 3. Februar 2015

Special! Meine 3 Wunsch-Settings für Assassins Creed!

Für Ubisoft ist Assassins Creed wohl mittlerweile zur wichtigsten Marke geworden, die durch immer neuen Innovationen beim Spielern punkten möchte, man muss ja auch ehrlich zu geben das die historischen Ereignisse in einem Assassins Creed einfach der Hammer sind! Es gibt noch viele Settings die in einem Assassins Creed eingebaut werden könnten, meine 3 Wunsch-Settings hab ich einmal für euch in der nachfolgenden Liste zusammengestellt. Ach bevor es mit dem lesen weitergeht sollte ich denk ich mal noch einmal ganz kurz ein virtuelles Highfive bekommen, denn ich bin endlich wieder am schreiben! So genug vom Ruhm und los geht es mit der Liste:


Platz 3 - Antikes Griechenland 

Ein Setting was einfach nicht langweilig werden kann! Mit vielen Kriegen und prunkvollen Städten dürfte das antike Griechenland zu Assassins Creed passen wie Ketchup zu Fischstäbchen, ja ich mag diese Kombination! 
Man stelle sich mal vor wie viele Möglichkeiten Griechenland rein geschichtlich schon zu bieten hat und dies schon allein richtig interessant ist und das dann noch verpackt in ein Assassins Creed wäre ein Traum, also Ubisoft jetzt liegt es an euch!

Darauf zu klettern wäre doch mal was oder?



Platz 2 - Ein Wikinger Setting

Das Ubisoft ein Schifffahrtserlebnis der ersten Klasse kann haben wir ja in Black Flag gesehen und trotzdem gefiel mir dieser Teil nicht, klar die Schifffahrt war genial aber ein Piratensetting gefällt mir eben nicht so, viel cooler wären da schon Wikinger. 
Allein schon durch die spannende Mythologie und den Bräuchen würden die Wikinger wohl noch Platz haben für einen Assassinen. 
Ebenso könnte man hier die beliebte Schifffahrt wieder einbauen und auch an der Kletterei dürfte es in Ländern wie Schweden und Dänemark nicht fehlen. 
Ich kann mir es schon richtig vorstellen wie man mit seinem Assassinen namens Olaf (ja es ist eben ein echt cooler Wikingername) über die vernebelte See schippert und die Mannschaft ein altertümliches Nordisches Lied lautstark singt und jede Minute nur darauf wartet auf den Feind zu treffen. 
Gut würde sicherlich auch das schleichen in den alten Städten von Norwegen und Schweden fuktionieren. 
Wer weiß vielleicht plant Ubisoft dies schon längst, falls nicht wäre ich dann gern dafür verantwortlich.

Achja der Norden ein Gebiet das für mich ein Wunsch-Setting wäre. 

Platz 1 - Japan

Assassins Creed bedeutet im Grunde genommen für jeden klettern, schleichen und pure meuchelei welches Setting wäre denn da wohl nur perfekt für? Richtig, Japan! 
Als Ninja ist man doch schon gleichzeitig ein Assassine oder nicht? Durch die wunderschönen alten Städte, den großen und atemberaubenden Landschaften und der hoch interessanten Geschichte würde hier Ubisoft ein einzigartiges Assassins Creed zaubern, was wohl mit Abstand der beste Ableger der Reihe wäre. 
Allein schon wenn ich mir die Geschichte der Ninjas oder Samurai anschaut denk ich jede Sekunde dran wie genial es wäre das in einem Assassins Creed Spiel zu erleben. 
Das Wort Stimmungsvoll ist bei diesem Setting eigentlich genau das richtige, man möge sich doch nur einmal in seiner Fantasie ausmalen was für grandiose Möglichkeiten eigentlich Japan für ein abwechslungsreiches Assassinen Abenteuer bietet. 
Es ist einfach mein größter Wunsch und wenn ich die Fähigkeiten dazu hätte, hätte ich schon längst das ganze allein entwickelt, aber leider ist dies nicht so und ich muss jedes Jahr weiter darauf hoffen das Ubisoft endlich dieses Setting ankündigt, wenn dies der Fall ist wird höchst wahrscheinlich in geselliger VideogameDelight Runde gefeiert und der Franz und der Flori geben mir einen aus. Jeder ist hierzu natürlich sehr gern eingeladen. 
Also Ubisoft dann hoff ich nächstes Jahr mal darauf andere Fans sind sicherlich der gleichen Meinung wie ich. 
Will gar nicht dran denken wie wunderbar doch die Kämpfe in diesem Setting wären, warum Ubisoft habt ihr nur London als nächsten Schauplatz gewählt! 
Ich geh dann mal kurz weinen.. 

Bitte Ubisoft!!!  



Ich hoffe euch hat das kurze Special gefallen! 
Haltet die Ohren steif und bis zum nächsten mal! ;) 

Euer Dominik :)